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UDO PROKSCH BIOGRAPHIE

Die Biographie ist auch als PDF verfügbar.

29. Mai 1934

geboren als Rudolf Proksch in Rostock, Mecklenburg, in der Privat Klinik Dr. Büttner

 

Mutter: Anna Elisabeth Katharina Proksch geb. Eidt, geboren am 1.9.1913 in der Rheinpfalz
- 2009 verstorben
Vater: Rudolf Franz Proksch, 16. Juni 1908, Baden bei Wien – 2000 verstorben
Geschwister:
Rüdiger Proksch 1935 (geb.)
Roderich Proksch 1938 (geb.)
Rodtraud Proksch 1946 (geb.)
Rodlinde Proksch 1941 - März 1945

 

Ehen, Lebenspartnerinnen und Kinder

22.1.1962 - 1967
8. Mai 1962 (geb.) - 1999

Ehe mit Erika Pluhar
Tochter Anna Proksch

1967-1968

Ehe mit Daphne Wagner

1969
4. Aug. 1969 (geb.)

Ehe mit Ariane Glatz
Sohn Stefan Drusius Ingomar Proksch, als Kind verstorben, aberkannte Vaterschaft

 

 

23. Okt. 1974 (geb.)

26. März 1976 (geb.)

Cäcilie Christine Caroline Maria Immaculata Michaela Thadäa Altgräfin zu Salm-Reifferscheidt-Krautheim und Dyck (CIC)
Sohn Ben: Benvenuto Ivan Walodia Mc-Rudolf Altgraf zu Salm-Reifferscheidt-Krautheim und Dyck
Tochter Laura: Laura Marizzina Isabelle Leopoldora Altgräfin zu Salm-Reifferscheidt-Krautheim und Dyck

 

4. Nov. 1981 (geb.)

Dr. Alexandra von Colloredo
Sohn Jurij

 

Ausbildung

Herbst 1939

Volksschule München

1943 – Herbst 1944

Volksschule Neustift am Walde, Wien

Herbst 1944 – Mai 1945

Nationalpolitische Erziehungsanstalt Napola Bischofshofen, Salzburg

Herbst 1945 – Juli 1948

Hauptschule Lend, Salzburg

1.11. 1948 – 31.10.1950

Landwirtschaftliche Lehre, Anif bei Salzburg (Bauer Michael Friesacher),
Spezialgebiet: Schweinezucht

bis Ende 1951

Hilfsarbeiter in Lend (Alu-Gießerei)

8. Januar 1952 – 8. Juni 1952

Höhere Bundeslehranstalt für Alpine Landwirtschaft in Seefeld/Tirol

1953

Kunstgewerbeschule Salzburg, Abteilung Textil, Frau. Prof. Michna

1953

Gastschüler des Reinhardt-Seminars

1954

4 Monate Bergarbeiter Ruhrgebiet, Westdeutschland, Zeche Rhein-Elbe-Gelsenkirchner-Bergwerks AG

Semester
1954/1955 -1956/1957

Akademie für angewandte Kunst Wien
Meisterklasse für kunsthandwerkliche und gewerblich-industrielle Entwürfe, Prof. Arch. Oswald Haerdtl

1957/1958

Akademie für angewandte Kunst Wien
Naturstudium, Prof. Gerhard Obsieger

Fa. Wilhelm Anger OHG und Udo Proksch als Designer

ab 1955

Akademie für angewandte Kunst Wien: Ausschreibung der Fa. Wilhelm Anger eines Ideenwettbewerbs für Brillen.
Zusammenarbeit Fa. Wilhelm Anger und Udo Proksch.

ab Feb. 1957

Designer und Art-Director der Firma Wilhelm ANGER OHG, in Traun bei Linz/OÖ bzw. Lützowgasse 12-14 1140 Wien, Atelier Kölnerhofgasse in Wien

 

Brillenlinien

1957

VIENNALINE – Brillenmode aus Wien

 

Brillen und Werbegestaltung

 

unter Vertrag mit Anneliese Schmied und Wilhelm Anger

 

jede Brille hat einen Namen

seit 1961

Skibrille CARRERA

Carrera und Viennaline parallel

Entwürfe von Udo, Erste Gipsmodelle im Studio für Werbegestaltung, Walfischgasse 12 1010 Wien
Carrera wird über Viennaline abgerechnet

1961 - 1976

SERGE KIRCHOFER Schmuckbrillen

 

SK = Künstlername
nach 1962 ist die Figur Kirchhofer entstanden
es ist die teurere Linie gegenüber Viennaline

 

SK Goldfinger (aus Silber und Strass), 8. März 1961 ersten Goldfinger verkauft

 

SK Oben Ohne Kleid

 

SK Schmuckdesign

 

SK Goldschuhe

 

SK Seidentücher

 

Bubbleman

 

Ch. Demel´s Söhne Ges.m.b.H.

1972 – 1991

90% erworben von der Hermine Ettrich Gesellschaft m.b.H.
10% Udo Proksch

1991

Übernahme von Günther Wichmann

Mieter im Demel

 

„Gesellschaftliche Vereinigung - Club 45“

1. Jahr im 1. Stock, anschließend in den 3. Stock übersiedelt

direkt zitiert aus den Vereins-Statuten:
§2: Zweck des Vereines

1. Die Pflege kultureller und gesellschaftlicher Kontakte zwischen den Mitgliedern.

2. Die Durchführung von Veranstaltungen gesellschaftlicher oder kultureller Natur, beschränkt auf den Kreis der Mitglieder und ihrer Gäste.

3. Die Tätigkeit des Vereines erfolgt nicht zum Zwecke der Erzielung eines finanziellen Gewinns.

1976

Wien International

1. Jahr im 3. Stock

Ein Verein für internationale Kontakte, pflegte im Auftrag des Herrn Bürgermeisters und Landeshauptmannes von Wien die Beziehungen zwischen dem in Wien akkreditierten Diplomatischen Corps, den in Wien stationierten internationalen Behörden, ihren Mitarbeiterstäben sowie den Angehörigen mit Vertretern, Verwaltung und Bürgern Wiens.

 

SK- GES.M.B.H.

 

Firmen

26. März 1964 – 24.Sept. 1987

STUDIO FÜR WERBEGESTALTUNG-GES.M.B.H. Walfischgasse 12, 1010 Wien
Gesellschafter Udo Proksch und Wilhelm Anger?

 

Firma OPTICO , Brillenfabrik, Oberhöflein

 

Firma KIBOLAC -Trade Ges.m.b.H.
Walfischgasse 12, 1010 Wien
Gesellschafter Udo Proksch und Rudolf Wein
Ideologisches Management der Beziehungen zwischen Ost und West in Österreich; Handelsbeziehungen und Konzentration der westdeutschen Industrie über den Raum Wien  nach der UdSSR und zurück; (Rheinstahl, Henschel-Gruppe)
Lizenzhandel für die Industrieanlagen für Länder des COMECON und Österreich
Management spezialisiert auf Industrieanlagen – Patente -Know How, unter anderem wurden abgeschlossen: Verkauf der sowjetischen Schallplattenlizenzen an Gruppe Bertelsmann-Ariola

seit 1958

Besitzer und Mitherausgeber der „Informationen Exclusiv“

 

Fa. Prowiga

 

Fa. Pinosa, Piesting

1962/1963

Fa. Artplast GmbH Kunststofferzeugnisse
Hutthurm bei Passau, Bayern
5 Gesellschafter: Udo Proksch, Josef Zormaier, Herbert Hahn, Günther Bötcher, Martin Wimmer

Zusammenarbeit mit der Fa. American Optical Company (A.O.C.), Southbridge, Mass., USA: DISTROPIC AG = Continental European Division of the American Optical Company

Fa. Anger auch für die A.O.C produziert

 

„Der Fall Lucona“

 

Januar 1977

Charter des Frachters Lucona in Venedig, um eine versicherte Uranerzmühle zu verschiffen.
Die Lucona sinkt im Indischen Ozean nach einer Explosion, bei der sechs Menschen starben.

15. Februar 1985

Proksch und Hans Peter Daimler werden wegen Betrugsverdacht verhaftet und am 28. Februar wieder auf freien Fuß gesetzt.

 

 

Anfang 1988

Flucht nach Asien,  Gesichtsoperation in Manila, Philippinnen

2. Okt. 1989

Verhaftung am Flughafen Wien-Schwechat unter dem Namen Fred Semrad

30.Jan. 1990

Beginn des „Lucona“ Prozesses, Versicherungsbetrug in der Höhe von 212 Millionen Schilling, Anklage wurde später auf sechsfachen Mordes und sechsfachen Mordversuchs ausgedehnt.

11. März 1991

Verurteilung wegen sechsfachen Mordes, Mordversuchs, vorsätzlicher Gefährdung durch Sprengmittel und versuchten schweren Betrugs zu 20 Jahren Freiheitsentzug

13. Feb. 1992

Überstellung vom Landesgericht Wien in die Strafvollzugsanstalt Karlau, Graz

28. Feb. 1992

Im Berufungsverfahren zu lebenslanger Haft verurteilt. Staatsanwalt und Verteidigung legten gegen das Urteil erster Instanz Berufung ein.

 

Einweisung in Strafvollzugsanstalt Karlau, Graz

27. Juni 2001

verstorben in Haft aufgrund einer misslungenen Herztransplantation am Landeskrankenhaus (LKH) Graz


Projekte

27. Februar 1967

Bewerbung um den Posten des ORF Generalintendanten

ab 1968

Mitherausgeber der „Internationalen Monatsschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft – analyse“, (Opus dei)

1969/1970

Gründung des Vereins
„der Freunde der Senkrecht-Bestattung“

1979

Initiierung der Werbekampagne „Geschichten um Dr. Kreisky“, ca. 16 Aussagen verschiedenerer Persönlichkeiten in österreichischen Tages- und Wochenzeitungen als Inserate
Parlamentarische Anfragen von der ÖVP: Mit welchen Mitteln wurde die Kampagne finanziert.

 

CUM

- Land des Friedens: Gründung mit Teddy Podgorski, Sammlung von Großwaffen des letzten Krieges als Grundlage eines „Parks des Friedens“

- CUM Pferd, Major Peter Lichtner-Hoyer: Sponsoring, Turnierpferde bekamen aus PR-Zwecken den Namen CUM

 

BM (Black Mountain) Garage Schwarzenberg Palais

 

BM Saunaprojekt

 

XP 19

Hirtenberg 1972

 

Plastic Gun

 

Film Simplicius Simplicissimus

 

Schloss Whyer (Kaufversuch)

 

Lampen Design Projekt

 

Blusenentwicklung

 

Entwurf des Leichentuches der Stadtgemeinde Wien im Rahmen eines Wettbewerbes in der Meisterklasse Haerdtl (kleine silberne Kreuze auf schwarzem Feld)

 

Flacktrainer auf dem Gelände des Flughafen Langenlebarn

Messen

1964

Mailänder Industrie-Messe, VIENNALINE Modelle ausgestellt, mit Werken österreichischer Künstler: Ernst Fuchs, Eva Christina, Robert Klemmer, Hans Neuffer, Wolfgang Hutter, Arik Brauer, Kurt Regschek und Friedensreich Hundertwasser

2.-4. Juni 1964

Internationaler Optiker Kongress in Kopenhagen, Ausstellung von Modellen der VIENNALINE Produktion mit Werken österreichischer Künstler: Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter, Arik Brauer und Friedensreich Hundertwasser

Mai 1962

Berlin

1973

Salzburg

10.-14. Mai 1974

MIDO 74, Mailand

1.-4. November 1973

>optico 73< 1. Fachmesse für die Augenoptik Karlsruhe

10.-13. Okt. 1974

optika 74, Karlsruhe

1982

Brillenmesse Mailand, Optana und SK

1983

Optik 83, Oberlaa, Wien

 

Wettbewerb

1956

PALAZZO GRASSI-VENEZIA, „Centro internationale Delle Arte Del Costume“, zum Thema „Entwürfe von Sommergeweben für Damenkleidung“, ausgehend von der Angewandten
Preis: L. 50 000

 

Reisen

1951

USA: Kellner in Aspen, Statist in Hollywood (mit Hans Neuffer), New York, San Francisco, ASIEN: Honolulu, Siam, Tokio, INDIEN, Afghanistan, Persien

1957 (Juli)

MOSKAU: Weltjugendfestspiele, mit Hans Neuffer, Rudi Wein

1958

USA: NY

1959

Thailand

1961

NY

11.-28. Sept. 1965

MOSKAU: Fa. Wilhelm Anger auf der Moskauer-Chemie – Ausstellung, Kunststofftüren, Brillen und Extruder

1975

Hongkong

1976

Hongkong

1976

ITALIEN mit Leopold Gratz

1975

USA

22. Dez. 1978

PHILIPPINIEN: bei Imelda Marcos (Vorgespräche Staatsbesuch in Österreich)

1987

JAPAN, Tokio: Vorbereitung einer DEMEL Filiale

Auszeichnungen

1956

Italienischer Modepreis in Venedig, Entwürfe für Druckstoffe

1960

Silbermedaille Triennale Italien für Industrieentwurf, für Modelle von VIENNALINE

1965

Staatspreis durch das Österr. Institut für Verpackungswesen und durch das Österr. Handelsministerium

1964

EURO=STAR: Europäischer Verpackungswettbewerb

1965

EURO=STAR